Grundsätzlich sind fast Online-Poker-Anbieter kostenfrei in der Anmeldung. Damit ist es möglich, sich zunächst in aller Ruhe mit der Software und den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, bevor möglicherweise echtes Geld gezahlt wird. Das Installieren der Software von Anbietern wie Pokerstars oder Full Tilt verpflichtet also zu nichts. Soll mit Echtgeld gespielt werden, ist meistens eine Kreditkarte notwendig, von der der gewünschte Betrag abgebucht werden kann. Dieser Betrag wird in kürzester Zeit dem eigenen Online-Poker-Konto gutgeschrieben und direkt genutzt werden.

Für Anfänger : das Spiel mit Spielgeld

Für Spieler, die beim Online Poker Neuland betreten, ist es von Vorteil, zunächst einige Runden an Spielgeldtischen zu verbringen. Die Möglichkeit, ohne das Risiko eines Verlustes in Ruhe das Spiel und die Online Gepflogenheiten kennenzulernen, ist nämlich Gold wert. Doch Vorsicht: selbst nach vielen Runden an einem Spielgeldtisch will der Schritt zum Spiel mit Echtgeld gut überlegt sein, denn zwischen Spielgeld- und Echtgeldtischen bestehen große Unterschiede.

So finden sich an Spielgeldtischen viele Spieler mit unrealistischem, extrem nachlässigem und risikofreudigem Spiel, da es ohnehin kein echtes Geld zu verlieren gibt. Dies ist an den echten Tischen grundlegend anders. Hier will jede Hand gut überlegt sein, stetige Aufmerksamkeit ist eine Voraussetzung, um Erfolg zu haben. Das Spiel mit Spielgeld ist also vor allem dazu geeignet, die Atmosphäre, den Ablauf und die Regeln des Online Poker kennenzulernen, nicht aber, um ernsthafte Strategien zu entwickeln.

Online Poker: die verschiedenen Klassen

Die Echtgeldtische unterteilen sich nach der Höhe der Blinds. Am häufigsten gespielt werden Tische mit Einsätzen im niedrigen Cent-Bereich. Diese Tische werden Micro-Tische genannt und sind gerade für Echtgeld-Einsteiger ideal, um erste Erfahrungen im Spiel mit echtem Geld zu machen, denn schon hier wird deutlich, dass der Verlust von nur wenigen Cent sehr ärgerlich sein kann. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt.

Gewinne spielerisch erhöhen: die richtigen Boni mitnehmen

Vor der Anmeldung sollte darauf geachtet werden, einen Anbieter mit Willkommensbonus zu finden. Dieser bietet zumeist eine kostenlose Erhöhung des eingezahlten Startkapitals. Hier besteht also die Möglichkeit, eventuelle Gewinne zusätzlich zu erhöhen, ohne etwas dafür zu tun, und sollte deswegen unbedingt wahrgenommen werden.
Kartenwerte und Kartenfarben beim Poker

Online Poker: das Spiel im Detail

Online Poker wird mit einem vollständigen französischen Blatt ohne Joker gespielt. Ein Deck beim Online Pokern enthält damit 52 Karten, die sich auf vier Kartenfarben verteilen (Kreuz, Pik, Herz und Karo). Die 13 Kartenwerte bestehen aus den Zahlkarten (Zwei bis Zehn) und den Hofkarten (Bube, Dame, König, Ass).

In den meisten Poker-Varianten entspricht eine starke Hand auch einer möglichst hohen Hand. Dabei entspricht die Seltenheit einer bestimmten Handkombination auch ihrem Platz in der Rangfolge. Eine Hand besteht dabei zumeist fünf Spielkarten. Die seltenste Kombination ist hierbei der Royal Straight Flush bestehend aus Ass, König, Dame, Bube und Zehn, die alle von derselben Kartenfarbe sind. Ein Flush bezeichnet eine Hand, bei der alle Karten dieselbe Kartenfarbe aufweisen (also z.B. Karo-Ass, Karo-Acht, Karo-Vier, Karo-Drei, Karo-Zwei). Eine Straight, eine Straße, liegt dann vor, wenn die Karten über aufeinander folgende Kartenwerte verfügen (Karo-Ass, Herz-König, Pik-Dame, Pik-Bube, Kreuz-10).

In den meisten anderen Fällen besteht eine starke Hand aus mehreren Karten, die über denselben Kartenwert verfügen. Die kleinste dieser Kombinationen ist ein Pärchen (Herz-König, Kreuz-König), das nächst stärkere sind zwei Pärchen (Herz-König, Kreuz-König und Pik-Sieben, Karo-Sieben), gefolgt von einem Drilling (Herz-König, Kreuz-König, Karo-König) und einem sogenannten Full House (Ein Drilling und ein Pärchen). Die stärkste Hand dieser Kategorie ist ein Vierling.
Verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Regeln

Unterschiedliche Varianten beim Online Poker

Obwohl es in den meisten Varianten des Online Pokers darum geht, ein möglichst starkes Blatt zu bilden, gibt es auch andere Spielformen des Online Pokers, in denen es das Ziel sein kann, am Ende ein möglichst schwaches Blatt aufzuweisen.

Die Abfolge einer Partie Poker unterscheidet sich von Variante zu Variante. In vielen klassischen Poker-Spielen, die man zum Beispiel in alten Western sieht, werden jedem Spieler fünf Karten ausgeteilt; die Spieler haben – nach einer ersten Bietrunde – die Möglichkeit, Karten zu tauschen, um so ihr Blatt zu verbessern.
Texas Hold’em: Bekannt aus Casinos und Fernsehen

In der heute sehr verbreiteten Poker-Variante Texas Hold’em, die aus TV-Übertragungen von hochdotierten Poker-Turnieren bekannt ist, erhält jeder Spieler nur zwei Karten, die sogenannten Pocket Cards. Im weiteren Verlauf einer Runde werden vom Geber nun Karten in die Mitte des Tisches gelegt, die sogenannten Gemeinschaftskarten, mit denen jeder Spieler dann sein bestes Blatt bilden kann. Beim Texas Hold’em werden zuerst drei Karten in die Mitte gelegt, nach einer weiteren Bietrunde eine vierte, und nach einer abschließenden Bietrunde eine fünfte.

Fazit

Online Poker erlebt seit Jahren einen regelrechten Boom. Es ist zu einem Trend geworden, wie ihn selten ein Kartenspiel zuvor erlebt hat. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt dem Internet geschuldet, das es ermöglicht, Spieler von Zuhause aus zu jedem Zeitpunkt an den gewünschten virtuellen Tisch zu bringen. Durch die große Beliebtheit von Poker ist es natürlich kein Wunder, dass auch das Angebot an Online Poker Räumen riesig ist und stetig weiter wächst. Ein genauerer Blick auf die Online Poker Szene kann daher recht hilfreich sein.